Pflanzenheilkunde

Phytotherapie

Seit Beginn der Menschheit beschäftigen sich Menschen mit der Natur, der Heilkraft der Pflanzen. Je mehr eine Pflanze vom Mythos und von Sagen umwoben war, um so größer war der Glaube des Volkes an die Heilkraft derer.

Paracelsus, Hildegard v. Bingen, Pastor Kneipp und viele andere waren bestrebt, diese Form der natürlich – medizinischen Begleitung zu erweitern, anzuwenden, zu leben.

Die Betrachtung der Pflanzenwelt lehrt uns, den Menschen als Teil der gesamten Natur zu sehen. Das heißt nicht einfach "zurück zur Natur"; wir nutzen die gegenwärtigen Erkenntnisse der modernen Medizin.

In meiner Naturheilpraxis in Bremen wende ich phytotherapeutische Mittel an sowohl zur Prävention (Vorbeugung) als auch zur Begleitung während einer Krankheit, zum Lindern bestimmter Symptome, so Heilung nicht (mehr) möglich ist. Sie kann angewandt werden in Form von Einreibungen, Tees, Tabletten, Tropfen, Saft, Kapseln, Inhalationen, Wickeln. Die Art der Anwendung ist abhängig von der Indikation, d.h. der individuellen Krankheit des/der Patienten/in, genauso wie die Dauer der Anwendung. Sowohl bei Problemen mit dem Bewegungsapparat, als auch des Verdauungstraktes, des Herz-Kreislauf Systemes oder psychischer Labilität (um einige zu nennen) können phytotherapeutische Mittel unterstützend wirken; ich möchte Sie hier in meiner Naturheilpraxis in Bremen begleiten und Sie in Ihrem Gesundungsprozess unterstützen.

Mittagsgleiß die Blüte brich:
Johanniskraut, Blutweiderich.
Scharfgarbenblüh, Basilikraut,
Kamill und Linde duften laut.
Die Sonne brennt, der Heuwind streicht,
das Haar fällt frei, die Kleider leicht.
und Lust aus allen Tümpeln lacht.
Weit wird der Sinn und wild die Nacht.
Misch Tausendgüldenkraut darein,
Storchschnabel, Salbei, Rosmarein
Und achte auf die Sternenbahn,
damit das Kraut auch heilen kann.

(Hubert Weinzierl, 1935; Naturalien – Kabinett)